logo
biber

Wer hilft dem Biber?


Schwierige Zeiten für Biber
Lange Zeit hatten es Biber in Deutschland schwer, zu überleben. Sie galten als ausgerottet. Menschen haben mich gejagt, weil sie mein Fell nutzen wollten. Das darf man in Deutschland heute nicht mehr, aber es ist trotzdem ziemlich schwierig, ein gutes Biber-Revier zu finden. Denn es gibt es hier nur wenige natürliche Seen, Flüsse und Bäche, an denen ich ungestört leben kann.


Was ich brauche, um mich wohl zu fühlen

Damit ich mich in Deutschland wieder wohl fühle, arbeiten viele Menschen daran, es mir hier gemütlich zu machen. Sie „renaturieren“ die Landschaft. Das heißt, sie bauen einen geraden Fluss so um, dass ich in einer Biegung Platz für den Bau einer Biberburg finde. Außerdem sorgen sie dafür, dass ich nicht zu sehr von Menschen gestört werde und stellen das Gebiet „unter Naturschutz“.




Die Biologische Station
Einige dieser Naturschützer sind die Mitarbeiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen im Kreis Viersen. Die Biologen kennen sich bestens mit den Tieren und Pflanzen in der Region aus. Daher geben sie Empfehlungen für Schutzmaßnahmen oder führen sie selbst durch. Außerdem ermitteln sie den Bestand vieler Tier- und Pflanzenarten. Alle drei Jahre zählen sie z.B. gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern die Biber im Kreis Viersen. Weil ich nachtaktiv bin, bekommen mich Menschen nur selten zu sehen. Aber die Biologen können meine Spuren lesen und wissen daher, wo ich lebe.

Vor 15 Jahren haben sie meine ersten Fraßspuren an der Schwalm entdeckt, einem Fluss am Niederrhein. Inzwischen sind an den Flüssen Schwalm und Nette etwa 30 Biber heimisch. Die Schutzmaßnahmen waren erfolgreich.


Mehr zur Biologischen Station erfährst du >>hier

 

< zurück zur Startseite

© 2014 Biologische Station Krickenbecker Seen e. V. - Fotos: Hans-Georg Wende - Illustrationen: www.geigenmueller-buchweitz.de